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Eleonore

20, Weiblich

  Zweitsemester

Dämon Student Fokus Wesenkunde Fokus Astralmagie A-Rank Drittsemester FSK 18

Beiträge: 127

Re: Eleonore & Sylas - unexpected encounters have unexpected consequences

von Eleonore am 18.05.2024 21:03

Die Stunde war noch nicht allzu weit fortgeschritten, dennoch bemerkte ich, wie immer mehr Studenten mit ihren Gedanken abzuschweifen schienen. Ich selbst hatte mir gar nicht erst die Müge gemacht ernsthaft zuzuhören, stattdessen beobachtete ich lieber die anderen Wesen hier im Raum. Ein Drittel hing dem Professor noch an den Lippen, offensichtlich einige der Erstsemester, das zweite Drittel zeichnete oder unterhielt sich anderweitig und der Rest schlief mit offenen Augen. Eine Kunst, die jeder normale ab der zweiten oder dritten Woche hier beherrschte. Wie sollte man den Unterricht auch sonst aushalten?
Astrale Studien gehörte zwar noch zu den Fächern, in denen es ab und zu interessant wurde, dennoch war meine Aufmerksamkeitsspanne zu gering, um dem Geschwafel aktiv zuhören zu können. Doch letztes Jahr hatte ich auch bestanden, in dem ich hier saß, ab und zu nett lächelte und nach der Stunde länger blieb um die Professoren mit nervigen Fragen zu löchern, die sicher im Unterricht schon beantwortet worden waren und dennoch ein gewisses Interesse an den behandelten Thematiken vorhäuchelte. 
Mein Blick fiel auf einen blauhaarigen Studenten, offensichtlich ein Neuling, denn ich kannte seinen Namen nicht, der seinen Kopf auf dem Tisch abgelegt hatte und rein gar nichts zu tun schien. So ungefähr fühlte ich mich im Moment auch. Als schließlich mein Name ertönte, dicht gefolgt von einem zweiten und der Junge den Kopf hob, sah ich nach vorn um gerade noch mitzubekommen, dass wir in Zweierarbeit ein Projekt ausarbeiten sollten...super. Da sich meine Mitschüler nacheinander erhoben um ihre Partner zu suchen, tat ich es ihnen gleich und sah mich im Raum um. Schließlich schien der Einzige, der noch keinen Partner zu haben schien, der Blauhaarige Student zu sein. Er musste also Sebastian...nein, Sven...um ehrlich zu sein hatte ich seinen Namen schon wieder vergessen. 
Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen näherte ich mich ihm schließlich. "Nimm es mir nicht übel, ich habe deinen Namen schon wieder vergessen, auch wenn der Prof ihn wahrscheinlich bei der Gruppenzuteilung gerade erwähnt hat...aber wer hört dem denn bitte zu." erklärte ich mit gedämpfter Stimme und setzte mich kurzerhand auf den Tisch. 

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Sylas

-, Männlich

  Erstsemester

Hexen/Zauberer Student Fokus Alchemie Fokus Astralmagie C-Rank Zweitsemester FSK 18

Beiträge: 30

Eleonore & Sylas - unexpected encounters have unexpected consequences

von Sylas am 18.05.2024 20:36

12, 13, 14.. Ein Seufzen entglitt Sylas. Wieso verging die Zeit nur so langsam? Total gelangweilt starrte der Blauhaarige schon seit 3 Minuten auf die Uhr und fühlte sich nach der kurzen Zeit total müde. Es war nicht wirklich viel passiert die letzten 20 Minuten und es hatte auch nicht wirklich ein grund gegeben, warum er hätte aufpassen sollen. So pendelte in regelmäßigen Abständen sein Blick vom fenster zur Tür bis hin zur Uhr. Und dann das alles wieder von vorne. Worüber der Dozent vorne vor den Studenten redete wusste er nicht mal mehr. Aber mal ganz ehrlich? Sein Interesse dafür war auch schon lange verflogen. In seinem Kopf spielten sich x tausend andere Möglichkeiten ab, was er hätte machen können, während er hier rum saß und primär.. gar nichts tat. Oder Löcher in die Gegend starrte.
Erst als Sylas´Name fiel sah er total irritiert auf. Unwissend löcherte er den Dozenten mit fragenden Blicken, während dieser irgendwas von einer Gruppenarbeit redete. Doch sylas verstand nur, dass sie wohl eine Zweierarbeit an irgendwelchen projekten machen sollten. Im nächsten moment legte er mit einem Brummen seinen Kopf auf dem Tuisch ab. Das hat mir gerade noch gefehlöt Bis nächste Woche sollen wir irgendwas fertig machen... Vielleicht kriege ich ja einen Arbeitspartner, der alles alleine macht und mir da nicht auf die Nerven geht.. dachte sich seine pessimistische Stimme im Kopf - hoffen konnte man ja schließlich immer, oder? Müde hob Sylas dann wieder seinen Kopf und sah sich um. Nicht, dass sich gleich einfach jemand zu ihm setzte und ihn einfach mit diesen "wichtigen" Dingen zuschwafelte. Als dann aber tatsächlich jemand in seine Richtung bewegte seufzte er angestrengt. Bitte sei weder ein Nerd, noch ein Dozentenliebling. Ansonsten kriege ich die Krise und Probleme... 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.05.2024 20:45.

Jysamina

-, Weiblich

  Erstsemester

Mensch Student Fokus Geschichte Fokus Politik D-Rank Erstsemester FSK 18

Beiträge: 29

Jysamina Nox

von Jysamina am 18.05.2024 20:19

Lieber Leser, im Folgenden sollen nur Ergänzungen zum Profil vorgenommen werden (sprich, was nicht bereits darin steht oder gegenbenenfalls zu kurz drin steht, um Wiederholungen zu vermeiden) und dies der Übersichtlichkeit wegen kurz und knapp zusammengefasst. Zudem ist der Charakter Mina's noch nicht vollständig fertig und soll mit seiner Geschichte und seinem Play reifen, weshalb ab und an Ergänzungen vorgenommen werden sollen. Vielen Dank für ihre Zeit 
PS. Ich entschuldige mich für das schlichte Design, ich hab leider kein Händchen für sowas ^^'

Jysamine (Mina) Nox:

zum Charakter

- ist auf den ersten Blick zurückhaltend und schüchtern, sie kann schwer auf andere zugehen

- ist trotzdem zu jedem höflich und freundlich

- hat schnell einen ersten Eindruck von jemandem

- versteht sich gut mit Neuen

- braucht allerdings lange um Vertrauen für eine wahre Freundschaft zu fassen

- kann nämlich ziemlich nachtragend sein und vergisst selten etwas, vor allem unschöne Ereignisse

- nimmt sich allerdings trotzdem alle Zeit andere besser Kennenzulernen

- hört gern zu, wenn andere von sich erzählen

- erzählt genauso gern von sich (ist zuweilen eine richtige Plaudertasche)

- wird lockerer wenn sie jemanden besser kennenlernt

- ist, nach der anfänglichen Schüchternheit, ziemlich offen und fröhlich, herzlich und gut gelaunt

- ist vieleicht ein bischen naiv, aber trotzdem mit gesunder Vorsicht

- liebt Sarkasmus, Zynismus und flachen sowie schwarzen Humor

- hat aber immer erst mal, wie man so schön sagt, einen Stock im Arsch, bevor sie locker werden kann

- hält viel auf Anstand und Ehre (bezieht sich mehr auf Benehmen (keine "Pranks" usw), zu seinem Wort zu stehen, sowas halt)

- ist gern unter Menschen, aber genauso gern für sich allein

- ist sehr neugierig

- ist etwas bewegungsfaul und nicht gerade als sportlich zu bezeichnen

- lernt gern Neues, egal zu welchem Thema oder Person

( *hust* - hat eine heimliche Schwäche für Vampire *hust*)


zum Aussehen

- ist 1,60m groß und wiegt 52 kg, ist fraulich gebaut aber mit durchschnittlich Figur (also weder dick noch dünn zu nennen)

- hat blaube große Augen und eine einigermaßen ebenmäßige, helle Haut, aber viele Pigmentmale am ganzen Körper

- bindet ihre blonden brustlangen Haare stets mit zwei Schmetterlingsspangen zu zwei vor der Brust liegenden Zöpfen

- trägt am liebesten Kleider oder Röcke mit einfachen enganliegenden Shirts je kombiniert mit Absatzstiefeln

- mag schwarze Kleidung, sowie Pastellfarben und Olivgrün, am meisten aber liebt am meisten Rosa

- hat gern Spitze an ihren Kleidungsstücken, vor allem im Bereich Schulter und Dekolletè

- versteckt ihre 5 Piercings pro Ohr meist unter ihren Haaren und ihre Tattoos unter ihrer Kleidung

 

 

... to be continued

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.05.2024 20:48.

Selene

23, Weiblich

  Zweitsemester

Mischling Student Fokus Abwehrmagie Fokus Astralmagie A-Rank Zweitsemester FSK 18

Beiträge: 77

Re: Eden & Selene : Erste Tage im Institut

von Selene am 17.05.2024 20:35

"Die Leute üben so das es für andere einfach aussiht.. Zwar kann man kann etwas Glück haben wenn etwas leicht klappt. Doch nicht immer hat man Glück und muss dann üben" Bei den Worten dachte ich auch an de vielen Berufen. Wenn ich so dachte gab es auch unter den Forschern sowas. Mit Übung und Zeit wurden fast alle Aufgaben und auch die vielen Situation einfacher. "Auch wenn wir komplett anders aufgewachsen sind haben wir da etwas Gemeinsam. Egal ob Forscher oder Popstar, wir müssen viel Üben damit alles flüssig läuft und nur in sehr seltenen etwas schif geht oder in anderen Momenten nur nicht ganz nach Plan geht" Sagte ich lächelnd. So gut wie in jeden Beruf bedarf es Übung und lernen. Mit der Zeit gab es nur Klenigkeiten die sich veränderten. Bei manchen war es auch nur so manche Vorschrifften die sich veränderten oder manche Tätigkeiten die erleichtet werden konnten. "und wenn wir jetzt schon solche Ähnlichkeiten haben, wird es bestimmt noch einige weiter geben"

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Shay

-, Männlich

  Senior

Elfe Dozent Fokus Astralmagie Fokus Orakel C-Rank FSK 16

Beiträge: 288

Re: Voron & Shay: Chapter 3: new beginnings

von Shay am 17.05.2024 18:56

Oxford hatte tatsächlich seine Gemeinsamkeiten mit London. Shay verband mit der Hauptstadt immer lange Reisen und Besuche bei seiner Verwandtschaft. Auf eine Art war London daher für ihn eine zweite Heimat geworden. Der Rothaarige vermutete, dass Oxford sehr schnell eine ähnlich wichtige Rolle in seinem Leben spielen würde. Auf den Vorschlag des anderen nickte er gleich, "dann lass uns auf dem Weg dorthin nach ein paar Tavernen Ausschau halten", lächelte er. Während er den Weg folgte, konnte der Rothaarige nicht anders, als sich immer wieder Neugierig umzusehen. Es war aufregend, das erste Mal vollkommen auf sich gestellt zu sein. Shay vermutete, dass der andere Elf wohl ähnliche dachte. Für Voron musste die gesamte Situation befreiend sein, Shay konnte nicht leugnen, dass er selbst eine gewisse Erleichterung für den Anderen verspürte. Es tat gut, zu wissen, dass zwischen ihm und seiner Familie viele Meilen lagen. Der Rothaarige beschloss, dass es eigentlich ein Unding wäre, ihre Freiheit nicht auszunutzen.
"Wie du schon gesagt hast, sind wir hier ziemlich selbstständig. Eigentlich gibt es niemanden, der uns irgendwie Einschränken kann" Bemerkte er, daher, um den anderen ein wenig in seine Gedanken einzuweihen. "Gibt es denn etwas, das du schon immer tun wolltest, aber nicht konntest?" Bestimmt gab es da eine ganze Menge, doch möglicherweise hatte der andere Elf nie darüber nachgedacht. Mit neugierigem Blick wartete Shay die Antwort ab. Während sie sich dem Stadtzentrum nährten, blickte sich der Elf, wie angekündigt, nach ein paar Tavernen, aber auch nach einem Laden um, in dem er vielleicht eine Kristallkugel auftreiben konnte.

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Eden

23, Männlich

  Drittsemester

Mensch Student Fokus Wesenkunde Fokus Alchemie D-Rank Zweitsemester FSK 18

Beiträge: 126

Re: Eden & Selene : Erste Tage im Institut

von Eden am 17.05.2024 10:23

D.pngavon konnte Eden nur ein Liedchen singen - zu oft hatte er eine Choreographie angesehen und gedacht, dass sie einfach war, nur um dann im Training das komplette Gegenteil zu lernen. "Oh ja - viele Dinge sehen einfach viel einfacher aus, als man denkt," bestätigte er und versenkte das Büchlein wieder in seinem offenen Rucksack. Mit schiefgelegtem Kopf bestätigte Eden ihre Worte erstmal: "Ja - und dabei kommen wir aus so verschiedenen Haushalten. Wirklich interessant," stellte der Popstar fest. Dabei kam Selene anscheinend aus einer viel wohlhabenderen und heileren Familie als er - sie wirkte beinahe intellektuell. Er fühlte sich daneben fast albern mit seiner Berufswahl und der alleinerziehenden Mutter, der er wöchentlich Briefe schickte. Unterschiedlicher hätte ihre Kindheit wohl kaum sein können.

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Voron
Administrator

90, Männlich

  Vorzeigestudent

Elfe Dozent Fokus Abwehrmagie Fokus Politik C-Rank Schreiberling FSK 18

Beiträge: 443

Re: Tariq & Voron - Den nächsten Krieg gewinnt der Tod

von Voron am 16.05.2024 21:39

 Krieg

Admiral Ailduin Ulara Falynn beantwortete den Kommentar, der schwer aus Irodans Mund floss, mit einem kühlen Lächeln. Der Gesichtsausdruck reichte, um eine Gänsehaut über Vorons Arme zu jagen - es kam nicht oft vor, dass der Kriegsherr lächelte. Es war kein netter Ausdruck, ganz im Gegenteil. Alles, was Voron mit diesem Lächeln verband, war Grausamkeit. "Ganz recht," antwortete der Admiral eisig. "Mit diesem Angebot könnt ihr euch dann auch zu jenen Ländern zählen." Wäre es nicht Ailduin gewesen, der diese Worte gesagt hatte, wäre wohl ein Tumult ausgebrochen, aber seine butterweiche Stimme konnte sich ohne mit der Wimper zu zucken solche Provokationen erlauben.
"Nun denn, kommen wir zur Sache."
Trotz der Pantoffeln klangen die Schritte des Kriegsherren laut und bestimmt durch den Saal, als er sich wie in Zeitlupe dem Tisch näherte und seine bleichen Hände auf dem dunklen Holz abstütze. Mit einem simplen Neigen seines Kopfes war Vorons Vater ihm gefolgt, während der Admiral dem albtraumgleichen Grinsen des Dämonenlords einen beinahe gelangweilten Blick entgegenbrachte. Als seine Vorväter die Karten musterten, wandte Voron seine Augen wieder zu dem zweitgeborenen Sohn des Dämons. Noch immer lag der versteckte Blick von Caedmon auf ihm - länger als auf seinen Vorfahren. Selbst durch den roten Stoff spürte Voron förmlich das Feuer, das auch dem Vater des Mannes in den Augen lag, auf ihm - aber es fühlte sich anders an, beinahe warm. Irgendwas an ihm schien Caedmon zu faszinieren und das Wissen allein hinterließ einen bitteren Nachgeschmack in seinem Mund. Ailduin hatte ihm beigebracht, dass alle Personen außer dem Erben nicht wirklich wichtig waren... und dennoch hatte der junge Dämon etwas an sich, dass den bleichen Elf alarmierte. Voron fühlte sich, als würde er unter seinem Blick brennen und wünschte sich nichts lieber, als zuhause zu sein und sich unter Shays warmem, wachsamen Blick seiner Lektüre zu widmen.
Mit fließender Stimme erklärte sein Gegenüber die arabische Redewendung - in einem komplett gegenteiligen Ton von dem Blick, unter dem Voron sich eben noch gewunden hatte. Die türkische Gastfreundschaft schien wohl das ungefähre Gegenteil zu sein, was er von Zuhause kannte. Ein Falynn würde eine solch flüchtige Bekanntschaft niemals nach dem ersten Treffen als Freund bezeichnen. Höflichkeit und Distanz zeichnete im britischen Adel den guten Ton. Selbst Shay hatte er erst nach langen Jahren der Freundschaft gewagt zu umarmen - und die Küsse erst! Jemandem in dieser Manier die Wange zu küssen wäre wohl ein Skandal in der britischen Gesellschaft.
Der blasse Elf wurde aus seinen Gedanken gerissen, als er zum ersten Mal seitdem er Caedmon erblickt hatte, so etwas wie ein Lächeln auf seinem Antlitz entdeckte. Stets war das Gesicht des Dämons geprägt von diesem entrückten Ausdruck, dass er nicht ganz als Lächeln bezeichnen wollte. Doch jenes Lächeln, was er gerade - wenn auch nur für den Bruchteil eines Augenblicks - trug, war nur für ihn bestimmt. Ein Zeichen der Verbundenheit vielleicht? Sicherlich war der Dämon, der neben seinem Vater fast schon unterwürfig wirkte, von dieser Zwickmühle auch nicht gerade angetan.
Genau so schnell, wie er gekommen war, war der Moment auch wieder vorbei und Voron starrte nur noch auf den Rücken des Dämons, der sich jetzt ebenfalls dem Tisch zugewandt hatte. Auch er folgte in Richtung des brodelnden Epizentrums des Saals, nur um Zeuge zu werden, wie Irodan Vangrellon langsam die Stufen vor seinem Thron hinabschritt. Eine Aura des unnatürlichen Grauens in Form seiner Person schien sich ihnen zu nähern. Kerym hatte den Blick auf eine der Karten fokussiert und auch Voron musste seine Augen abwenden. Nur Admiral Ailduin Ulara Falynn schaffte es, dem Blick, der flüssigem Magma glich, mit frostiger Ruhe entgegenzuwirken.
Der Admiral winkte seinen Enkelsohn mit einer scharfen Handbewegung nach vorn und bedeutete ihm, zu sprechen. Fast schon verunsichert räusperte Voron sich. Trotz des Souvenirs in seiner Tasche pochte der erwartende Blick des Dämonenlords noch immer unangenehm in seinem Kopf. "Wir haben Informationen von einem Carl Friedrich Gördeler, dass Hitler und Stalin in der Zukunft möglicherweise eine Art Friedensvertrag aushandeln könnten - dies würde die Tür für Deutschland öffnen, um Polen schnell und effizient anzugreifen," erklärte er dann mit erzwungen ruhiger Stimme. "Allerdings hat Deutschland gerade ziemliche Geldprobleme" Noch größere als wir, dachte er mit einem bitteren Geschmack im Rachen. "und wenn wir diese erste Attacke standhalten könnten, wäre es möglich von einem Krieg abzusehen."
Mit entrückten Blick betrachtete der Elf die Figuren, die auf der Karte standen und trat zurück. Ailduin begann, an seine Ausführung anzuschließen. "Zu lange hat Chamberlain mit seiner Appeasement Politik nicht auf uns gehört - es wird Zeit, dass wir Churchhill zurück ins Amt holen. Dieser amadan* hat doch keine Ahnung. Es wird höchste Zeit, dass wir Deutschland zurück in die Schranken weisen." Nachdenklich warf er einen Blick auf eine der Karten, die die Deutsch-Polische Grenze zeigte.
Die Bilder aus dem ersten Weltkrieg waren noch viel zu lebendig in Vorons Erinnerung, als das er sich dem drohenden zweiten zuwenden wollte. Tiefe Verzweiflung hatte sich in seinem Herzen breitgemacht, als er die politischen Entwicklungen in den letzten Jahren verfolgt hatte - und tatsächlich waren seine schlimmsten Befürchtungen wahr geworden.
Erneut hatte er das Institute schließen müssen - und das gerade, als Shay angefangen hatte, seine Fächer dort zu unterrichten. Sie hätten wirklich etwas bewirken können - doch stattdessen: Bis auf weiteres geschlossen. Studenten, die nicht wussten wohin mit sich. Ohne die monetäre Unterstützung der GAH konnte Voron ihnen kein Zuhause bieten und musste sie mit nicht viel mehr als einer Warnung über die politische Situation wegschicken. Den dämonischen Studenten hatte er noch eingeschärft, sich bloß aus Großbritannien fernzuhalten und auf keinen Fall der Armee beizutreten. Trotzdem wusste er, dass auch dieses Mal wieder Dämonen in den Garnisonen seiner Familie festsaßen und dieses Wissen füllte ihn mit tiefer Trauer und schlaflosen Nächten.
Für Ailduin und Kerym mochte dies eine simple Chance auf Karriere und Orden sein - für ihn bedeutete es der mögliche Untergang aller seiner Träume.

* amadan - Narr (gälisch)

Professor-Voron-Falynn-26-3-2024.png

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.05.2024 21:51.

Selene

23, Weiblich

  Zweitsemester

Mischling Student Fokus Abwehrmagie Fokus Astralmagie A-Rank Zweitsemester FSK 18

Beiträge: 77

Re: Eden & Selene : Erste Tage im Institut

von Selene am 16.05.2024 20:56

"Glaub ich dir. Es gibt vieles was einfach wirken kann und am ende deutlich schwerer und anders ist als man es sich gedacht hatte"
Kurz streckte ich mich etwas meine Arme. "Ich hab auch so manches was ich immer so schnell wie möglich aufschreiben will. Nicht das ich es wieder vergessen sollte und mich einige Zeit versuche drann zu erinnen" Meinte ich mit halben grinsen.  Ich sah das er auf meine vorherigen Worte stolz war. Ich gönnte es ihm wirklich da er von irgendeiner Sache kurzzeitig abgelenkt war die ich wohl viele Gedanken bescherrten. "Anscheinend haben wir viel mehr Gemeinsam als man am Anfang gedacht hatte" Bei diesen Worten schmunzelte ich entspannt. "Es ist aufregend heraus zu finden was wir alles so gemeinsam haben. Es wird bestimmt viele gleich sein oder auch ähnlich sein" Meinte ich mit etwas aufgeregter Stimmte. Es wirkte schon von Anfang an an spannend und meine Neugier war schnell hervor gekommen. 

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Lumiehl

-, Weiblich

  Senior

Mischling Student Fokus Abwehrmagie Fokus Astralmagie A-Rank Erstsemester FSK 18

Beiträge: 303

Re: Studentenversammlung | 09.05.2024

von Lumiehl am 16.05.2024 20:12

Das belustigte Funkeln aus Tariqs Augen bohrte sich tief in das Gedächtnis der Studentin ein. Dieser Dämon hatte etwas gekonnt Charmantes an sich, dass sie wohl kaum als nicht faszinierend beschreiben konnte. "Einfach verschwunden? Das muss ein Schock gewesen sein. Und was für Spiele?", fragte sie, doch sobald sie die Frage gestellt hatte, manifestierte sich die Antwort bereits in Lumiehls Kopf, "Schach? Ich wusste nicht, dass du so regelmäßig mit dem Schulleiter spielst." Die ungewöhnliche Bezeichnung Charcoal, die Tariq für Professor Falynn werwendete, war ihr durchaus im Kopf geblieben. Doch das beginnende Gespräch wurde durch ebendiesen unterbrochen und die Halbvampirin drehte den Kopf der Stimme entgegen, die Schülerzeitung mehr oder weniger ordentlich zusammengefaltet auf den Stuhl neben sie legend. Sie hörte interessiert zu - 'Ein Student ist für diese Verwüstung verantwortlich gewesen?!' -, doch den Grund für diese Versammlung konnte sie nicht nachvollziehen. Bis die Sache mit dem Gestaltwandler aufkam. Lumiehl schoss ihrem Zimmerbewohner einen Blick zu, den man wohl mit einer Mischung aus Tadel und Enttäuschung beschreiben konnte. Er hatte gesagt, er werde sich stellen. Sie wollte nicht in die Sache hineingezogen werden und nun hatte der Schulleiter sogar eine Studentenversammlung zu diesem Thema einberufen. Doch sie wollte ihn auch nicht verraten und so sah sie kurz zu Tariq und erklärte mit gespieltem Erstaunen: "Ach, ein Gestaltwandler? Das klingt ja nach einer interessanten Fähigkeit!" Ihr Sitznachbar wiederrum wirkte weniger nervös und mehr fasziniert. Wenn er wüsste, dass er dem Gesuchten bereits begegnet war. Ja, er hatte ihm sogar seinen Namen gennant. Ein belustigtes Lächeln schlich auf Lumiehls Lippen, als der Schulleiter seine Rede beendete und die Studenten zu aufgeregt zu reden begannen. Da hatte Jin sich aber ordentlich etwas eingebrockt.

LUMIEHL.png

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Eden

23, Männlich

  Drittsemester

Mensch Student Fokus Wesenkunde Fokus Alchemie D-Rank Zweitsemester FSK 18

Beiträge: 126

Re: Eden & Selene : Erste Tage im Institut

von Eden am 16.05.2024 17:34

"JI.pnga, Lyrics schreiben ist oft schwerer, als gedacht," gab Eden mit stolz gereckter Brust von sich. "Ich schreibe alles auf, was ich denke, verwenden zu können - dabei kommt echt ne ganze Menge zusammen." Leise lachte das Idol und steckte sich den Stift hinters Ohr. Selene wirkte nicht sonderlich überrascht davon, dass er mitten im Gespräch das Notizbuch herausgekramt hatte - wenn ihre Eltern Forscher waren, war sie ähnliches wohl gewohnt. Nur notierten diese ihre Fünde wohl deutlich ordentlicher als der Popstar seine Gedankenblitze. "Also gar nicht soo unterschiedlich wie in der Menschenwelt," stellte Eden fest. Dort kam es ja auch immer darauf an, welchen Hintergrund man hatte - wäre Eden in einer heilen Familie aufgewachsen, wäre er vielleicht Klassenbester gewesen. Er konnte es nicht wissen. Doch der Popstar war eigentlich ganz zufrieden mit dem, was aus ihm geworden war. Wäre nur nicht dieser verdammte CEO gewesen...

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